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einem vier und ein halb Schuh langem Lauf, in deſſen Mün⸗ dung Kugeln paßten, wovon ſechszehn auf ein Pfund gingen. Dieſe eigens für die Boueaniers von Brachie zu Dieppe und Gelin zu Nantes verfertigten Flinten trugen ſehr weit und ſehr gut; ſie koſteten drei bis vier hundert Livres das Stück.
Die Ankunft dieſer ſeltſamen Beſucher ſchien Montbars ein großes Vergnügen zu machen.*
— Der Anblick dieſer mit Blut getränkten Röcke, dieſer widerhaarigen Geſichter und dieſer langen Musketen perjüngt mich um zwanzig Jahre, ſagte er zu Morvan, indem er ihn ver⸗ ließ um den Boucaniers entgegen zu gehen.
Der berühmte Chef der Flibuſtier mußte ſehr popylär ſein, denn kaum hatten ihn die Leute, die auf dem Nachen ge⸗ kommen waren, bemerkt, als ſie die lebhafteſte Freude lautäußerten.
— Nun meine Freunde, ſagte Montbars zu ihnen, was giebts Neues? Verſuchen es die ſpaniſchen Piroguen noch im⸗ mer die Niederlaſſungen an der Küſte zu plündern? Habt Ihr viele Beute gemacht? Iſt das Wildbret ausgiebig?
— Die Spanier werden geboren und ſterben als Diebe, antwortete einer der Boucaniers; wie ſollten ſie die franzöſiſche Niederlaſſungen in Ihrer Abweſenheit, Montbars, geachtet ha⸗ ben, während ſie es gewagt haben dieſelben in Ihrer An⸗ weſenheit anzugreifen! Was das Wildbret betrifft, ſo vernich⸗ ten es dieſe verdammten zerlumpten Hidalgos mit Blutgier, um uns dem Hunger preis zu geben. Wenn das ſo fortgeht, ſo wird kein einziger Eber mehr übrig bleiben, und die letzten Bou⸗ caniers werden, um nicht Hungers zu ſterben, genöthigt ſein auf Euere Schiffe zu kommen und Flibuſtier zu werden.
— Es iſt ſchon lange her, meine Freunde, daß Ihr dieſen Entſchluß hättet faſſen können, entgegnete Montbars. Auch ich habe Euer Waldleben geführt, ich kenne die Entbehrungen, die es auferlegt und weiß wie wenig Nutzen man davon im All⸗


