Teil eines Werkes 
2. Band (1854)
Entstehung
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ſo nützlich iſt; zweitens mußt Du den Herrn um ſeinen Namen fragen—

— Und wäre dieſer Menſch ein Lump, ein gemeiner Co⸗ mödiant, ein Ladenſchwengel, antwortete der Vicomte, indem er auf Morvan mit hochmüthiger Miene deutete, ſo würde ich nichtsdeſtoweniger mich mit ihm ſchlagen!

— Nach Deinem Belieben, antwortete der Marquis de la Fare kalt; nur wäre es mir in dem Falle unmöglich, Dein Secundant zu ſein. Alles was ich für Dich thun könnte, wäre, dem Duell als Neugieriger beizuwohnen.

— Ich heiße Ritter Louis von Morvan, rief jetzt der Bretagner.

— Morvan?— ich kenne nur den Grafen Morvan, der ufruhr der Bretagne im Jahre 1675 mit verwickelt war, und von welchem ſeitdem niemals wieder die Rede geweſen iſt.

— Das war mein Vater, mein Herr! unterbrach ihn der Ritter mit Stolz.

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Auf dieſe Antwort grüßten ihn die jungen Herren höflich⸗ und de la Fare ſprach:

— Mein Herr, wenn man einen Namen trägt, wie der Ihrige, ſo hat man ein Recht im Punkt der Ehre kitzlich zu ſein. Ich bin überzeugt, daß mein Freund, der Vicomte von Chatillon, es jetzt bereut, Sie leichtfertig behandelt zu haben.

— Das heißt, ich bin in Verzweiflung darüber, ſagte der junge Mann.

Morvan war durch dieſe Worte aus der Haltung gebracht, und wußte nicht, wie er ſich zu benehmen habe; aber der Vi⸗ comte zog ihn ſogleich aus der Verlegenheit, indem er fortfuhr:

— Jetzt, Herr Ritter, da meine Entſchuldigungen jede Erklärung unmöglich, und den Zweikampf unvermeidlich machen, jetzt muß ich Ihnen ſagen, daß ich mein Möglichſtes thun werde, um Sie zu tödten; wenn Sie ſich die Mühe nehmen

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