Teil eines Werkes 
2. Band (1854)
Entstehung
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23 tionen an; gegen ſie kämpfen heißt nicht gegen Frankreich käm⸗ pfen. Möge mich der Graf als einfachen Volontär mitnehmen, und ich werde mir eine Ehre und ein Vergnügen daraus machen⸗ für eine ſo gerechte Sache mein Blut zu vergießen.

Nein, Ritter, das iſt nicht möglich. Sie haben mich ſoeben angeklagt, daß ich für Ihre Ehre nicht beſorgt ſei, und dieſer Vorwurf war mir außerordentlich empfindlich; ich werde es niemals zugeben daß Sie, ein franzöſiſcher Edelmann, in der Fremde eine Stellung einnehmen, die unter Ihrer Würde iſt. Ich danke Ihnen für Ihr Anerbieten und werde Ihnen ewig dafür dankbar bleiben.

Das junge Mädchen erhob ſich nach dieſen Worten, nahm Morvans Arm und ging mit ihm hinab in den Garten der Tui⸗ lerien. In dem Moment, in welchem der Ritter die Schwelle von Renards Etabliſſement überſchritt, überreichte ihm ein La⸗ kai die Rechnung über den unberührt gebliebenen Imbiß, ſie betrug 44 Livres; der junge Mann gab dem Lakai 8 Thaler zu 6 Livres, und entfernte ſich.

Kaum waren Morvan und Nativa hundert Schritte fort⸗ gegangen, als ſie denſelben jungen Herren, nämlich Broglie, Canillac, de la Fare und anderen begegneten, welche zwei Stunden vorher die Tochter des Grafen von Monterey mit ſo wenig Ehrerbietung angeſprochen hatten.

Du guter Gott! rief einer von ihnen, deſſen glänzende Augen und glühendes Geſicht zu vermuthen erlaubten, daß er recht wacker getafelt habe; Ihr lieben Freunde, der Zufall be⸗ günſtigt uns. Da iſt unſer Räthſel vom Vormittag. Lachen wir ein wenig!

Herr, ſagte Morvan, es würde mir ſehr unangenehm ſein, meinen Degen einem wehrloſen Manne durch den Leib zu rennenz jetzt kann ich mich nicht aufhalten, da ich die Dame am Arm

habe, aber ich werde das Unvermeidliche thun müſſen, wenn Sie