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fürchte ich, daß eine Expedition der Boucanier, die von der Regierung unterſtützt, anerkannt, ja ſogar geleitet wird, auf die öffentliche Meinung in Europa einen beklagenswerthen Ein⸗ druck machen würde.
— Sie haben Recht, Monſeigneur; ich habe mir auch dieſen Einwurf ſchon ſelber gemacht.
— In der That! rief der Miniſter, ohne daß er die Ueberraſchung, welche ihm dieſe Antwort verurſachte, zu verheh⸗ len ſuchte. Herr Legoff, ich erkenne, daß ſich zu Ihrem Geiſte, Ihrer Kühnheit auch die Weisheit geſellt! Und was haben Sie ſich dagegen geſagt?
— Daß es in der That vorzuziehen wäre, wenn man dieſe Expedition wenigſtens dem Scheine nach von dem Handels⸗ ſtand zu St. Malo und Dünkirchen ausgehen ließe. Das würde dem Unternehmen das Gepräge der Moralität und der Legali⸗ tät geben.
— Ihre Idee iſt vortrefflich, Herr Legoff; aber wenn der Handelsſtand die Koſten dieſer Expedition auf ſich nimmt, welchen Vortheil wird dann die Regierung von der Einnahme Carthagena's haben?
— Die Regierung, Monſeigneur, kann dem Handels⸗ ſtand ihre Marine⸗Offiziere und ihre Schiffe leihen, und daher auf den Gewinn großen Anſpruch machen. Ich ſchlage die Sum⸗ me, die ihr zukommen wird, auf zwei Hundert Millionen an.
— Und welche Rolle werden die Boucanier dabei ſpielen?
— Die Boucanier, antwortete Legoff mit ſchmerzhafter Ironie, ſind Elende, deren man ſich bedient, wenn ſie einem zufällig in den Wurf kommen, die man aber weiter nicht berück⸗ ſichtigt. Wenn die Expedition bei St. Domingo anlangen wird, ſo wird ſie zehn meiner Schiffe mit zwölf Hundert Mann vorfin⸗ den, die ſegelfertig auf ſie warten werden.
— Ein letzter Einwurf, Herr Legoff, oder vielmehr eine


