Teil eines Werkes 
1. Band (1854)
Entstehung
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Ja, Herr Legoff. Und dann?

Nun, Monſeigneur, ich ſchlage Ihnen im Einver nehmen mit Ducaſſe vor, ſich Carthagena's zu bemächtigen.

Pontchartrain dachte ziemlich lange nach, ehe er antwortete.

Herr Legoff, ſagte er endlich mit ernſtem Ausdruck, ich verhehle mir nicht, daß dieſe Wegnahme Carthagena's, die Sie mit einer ſolchen Verachtung der ſpaniſchen Tapferkeit als die einfachſte Sache hinſtellen, große Schwierigkeiten bietet; indeß beeile ich mich hinzuzufügen, daß Ihr und Ducaſſe's Vorſchlag eine weitere Beſprechung verdient.

Nun gut, Monſeigneur, beſprechen wir ihn!

Die erſte große Schwierigkeit, welche die Ausführung dieſes Projektes darbietet, eine Schwierigkeit, an welche Sie, Herr Legoff, ohne Zweifel nicht gedacht haben, beſteht in den großen Ausgaben, welche durch die zu dieſem Unternehmen nö⸗ thige Ausrüſtung verurſacht würden. Nun aber ſind, wie Sie eben ſelbſt geſagt haben, Frankreichs Finanzen in dieſem Lugt blick verſchuldet; nehmen Sie noch dazu daß unſere Feindſelig keit gegen Europa uns ſo viele Opfer auferlegt, daß wir außer

der Vertheidigung unſeres Gebietes nichts Koſtſpieliges unter⸗ nehmen können. Ich danke Ihnen aufrichtig, Monſeigneur, für Ihre und Ihr Vertrauen; erlauben Sie mir nur zu bemorken, daß Sie, wie ich in Ihnen den Staatsmann ſchlecht beuertheilt habe, in mir eben ſo wenig den Boueanier begriffen h ben. Mein Metier beſteht nicht, wie Sie zu vermuthen ſchei⸗ ten, bloß darin mich zu ſchlagen und Schiffe zu entern: die ungeheure Laſt, welche ich ſeit zehn Jahren zu tragen habe, die ſchreckliche Verantwortlichkeit, die auf meinen Schultern laſtet, nußten nothwendiger Weiſe meine Ideen vermehren und mein