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waffnet, ging nun auch in's Meer, und ſäumte nicht, doch ohne ſich hiebei zu beeilen, zu der Barke zu gelangen, in welcher Morvan und Alain ſchon ſaßen.
— Wünſcht Ihr, daß ich mich an's Steuerruder ſetze? fragte er den Ritter.
— Verſteht Ihr's alſo, eine Barke zu ſteuern?
— Bei meiner Treu, nicht allzugut, es iſt nicht mein Gewerbe.
— So nehmt ein Ruder, und helft Alain rudern. Ich bleibe am Steuer.
Mathurin erzählte dem jungen Manne weder die Gefahr, welcher er eben entkommen war, noch die unerſchrockene Art, mit welcher er ſich derſelben entzogen, ſondern ſetzte ſich Alain gegen⸗ über auf die Bank, ließ ſein Ruder fallen und ſagte:
— Ich bin bereit.
Mathurin entſchädigte durch ſeinen Ernſt für ſeinen Mangel an Erziehung; er verſtand es, je nach den Umſtänden, zu ſchweigen oder zu handeln.
Die Einſchiffung der drei Schickſalsgenoſſen hatte, außer dem Widerſtande der Penmarker, bis dahin keinen ernſtlichen Schwierigkeiten zu begegnen. Aber die Gefahr wurde ſchrecklich für ſie, ſobald ſie aus der Art von Bucht, welche durch Felſen ge— gen die Wuth des Sturmes geſchützt war, hinausgekommen waren.
Nie hatte das Meer ein ſchrecklicheres Anſehen. Ein Lootſe wäre vor einem ſolchen Sturm zurückgewichen, und hätte ſeine Pflicht verſäumt. Der Wind, der von der hohen See dem Lande zuwehte, machte die Anſtrengungen der drei Männer bei⸗ nahe fruchtlos. Immer zurückgeſtoßen, kamen ſie auf zwanztg Ruderſchläge nicht weiter, als um die Länge ihrer Barke.
6— Nehmt Euch in Acht, Herr Ritter, ſprach Alain leb⸗ haft, ich bemerkte ſoeben beim Schein des Blitzes auf jenem Felſen einen Mann, der eine Muskete trägt.


