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reſpectiren! Die Gottesgabe iſt unſer Eigenthum, rührt es nicht an!
— Herr Ritter, flüſterte Alain ihm in's Ohr, es iſt Le⸗ gallec. Seid auf Eurer Huth, dieſer Kerl da hat immer was Schlimmes im Sinne.
Morvan wollte eben antworten, aber drei neue ſchnell auf
einander folgende Donnerſchläge, das Verzweiflungsſignal eines gefährdeten Schiffes, drängten ihn, lieber was zu thun, als zu reden, und er machte ſeine Barke vollends bereit.
Alain, der an der Haltung der Penmarker ſah, daß es hier wahrſcheinlich bald zu Thätlichkeiten kommen werde, blickte um ſich, um für dieſen Fall zu wiſſen, wo er Legalles ſich in den Wurf ſollte kommen laſſen. Er ſah ſeinen Feind mitten in der Menge. Dieſe Entdeckung beſtimmte ihn, dem Beiſpiele ſeines Herrn zu folgen; er ſprang in's Meer, und eilte, bis zu den Knieen im Waſſer, zum Fahrzeug, das etwa dreißig Schritte vom Strand entfernt war.
Dieſe Flucht ermuthigte die Anmaßung der Penmarker; und der Roßkamm Mathurin ſah ſich, als er ſeinen beiden Ge⸗ fährten folgen wollte, von einer drohenden und wüthenden Menge umringt.
Mathurin, der in dem kleinen Drama, das wir eben ge⸗ zeichnet, bisher mehr Zuſchauer als Mitſpielender geweſen war, verlor nichts von ſeiner gutmüthigen und friedlichen Miene. Er ſchien entweder aus Mangel an Verſtand oder, weil er echten Muth beſaß, die feindſeligen Abſichten der Strandbewohner gegen ihn gar nicht zu berückſichtigen.
— Dieſer da wenigſtens wird ſich nicht einſchiffen, rief
Legallec, indem er ihn am Wamms faßte. Der mag ſich hüten, wenn uns die Gottesgabe heut' entgeht!
— Mein Freund, ſprach der Roßkamm zu Alain's Feinde


