rakter?
— Nein, ich habe mirs überlegt, ich behalte dieſen Tha⸗ ler, und gebe ihn dem erſten Burſchen, dem ich auf meinem Wege begegne, und der mir über den Ritter de Morvan genauere Aus⸗ kunft geben wird, als Du es kannſt.
Alain zögerte einen Augenblick, dann ſprach er entſchloſſen:
— Niemand kann den Ritter de Morvan ſo gut kennen,
wie ich, ich bin ja ſein Diener. Macht, meine Minuten ſind gezählt.
— Ah Du biſt Morvan's Diener und haſt mir es nicht gleich geſagt, Du Schalk!
— Dam! Ihr habt mich ja nicht darnach gefragt. — Das iſt wahr! Was hat Dein Herr für einen Cha⸗
— Mein Herr iſt ein guter Chriſt!
— Der Reiter runzelte die Stirn, und ſprach mit harter Stimme:
— Erkläre Dich deutlicher. Was willſt Du mit dieſen Worten ſagen?
— Ich nenne die Dinge bei ihrem Namen. Ich ſage, daß der Herr Ritter ein guter Chriſt iſt, denn er iſt gut und groß⸗ müthig gegen die Akmen“ Lai gegen die Kinder, und ſchrecklich wie ein wüthender Wolf gegen die Böſen.
Dieſe Antwort ſchien dem Unbekannten ein lebhaftes Vergnügen zu machen; er lächelte.
— Alſo iſt der Ritter, fuhr er fort zu fragen, ein ehren⸗ feſter Burſche, der vor nichts zurückſchrickt?
— Wenn Ihr nach Penmark gekommen ſeid, um mit ihm Händel zu beginnen, ſo könnt Ihr mir noch zwei Thaler reichen für den Rath den ich Euch gebe: Euch ſobald als mög⸗ lich aus dem Staub zu machen. Ihr werdet Euer Geld niemals vortheilhafter ausgegeben haben, als für dieſen Rath.
— Iſt er alſo ſtark, der Ritter? — Ob der ſtark iſt, du gute Mutter Gottes! Sechs
Meilen nemlich aber al hen wo Knoche kennte, gezogen eine ge
Herm ur me Gott)
ſchr al von, ſ gehört
ler, de ſehen, beſe


