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Im Jahre 1695 exiſtirte, ungefähr zwanzig Meilen vom Meere und eine Viertelmeile vom Dorfe Penmark entfernt, ein kleines Bauernhaus von ziemlich armſeligem Ausſehen. Roh aus Erde, Kalk und Bruchſteinen wie dieſe einſame Wohnung ausgeführt war, war ſie doch geeignet die Aufmerkſamkeit des Reiſenden auf ſich zu lenken.
An einer von den Außenſeiten des Daches drehte ſich ſtolz ein Wetterhahn, über welchem ſich eine Grafenkrone befand; ferner ſtand ein neugebauter Stall, der eben ſo feſt als elegant war und auch zu einem Schloſſe hätte gehören können, mit der Lehmhütte, zu welcher er gehörte, in ſeltſamem Widerſpruch. Ehe wir in dieſes Haus oder vielmehr Trümmerwerk eintreten, ſind einige Worte der Erklärung unumgänglich nothwendig, da⸗ mit wir dem Leſer von dem Schauplatz, wo die erſte Szene un⸗ ſerer Erzählung vor ſich gehen ſoll, eine Idee geben können.
Uebrigens verdient die Küſte von Penmark, oder die Bre⸗ tagne und Bisthum von Quimper, die Ehre einer kurzen Be⸗ ſchreibung.
Penmark war im Jahre 1694, und ſeitdem hat ſich der Stand der Dinge dort ſehr wenig geändert, ſowol wegen des Rufes ſeiner Bewohner, als auch weil es damals wenig Rei⸗ ſende gab, gar nicht beſucht.
Wild und blutgierig, gewinnſüchtig, herzlos, bereit zu Raub und Diebſtahl, gewährten die Penmarker, die ſich in


