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Das waͤre ein großes ungluͤck!—„Liebe Sophie, „Sie waren beinah ein Jahr ohne Nachricht von „ihm, und waren ruhig, Sie waren es geſtern, und „heute ſind Sie es nicht mehr. Macht das Gluͤck „ſo ungerecht und ſo unmaͤßig?“— Ich habe un⸗ recht, lieber Herr Martin, aber ich liebe ihn, ich bin ihm gar zu gut!—„Lieben Sie ihn, So⸗ „phie, nur bleiben Sie Herrinn Ihrer Vernunft! „Wahre Liebe erhebt die Seele und iſt ſelten die „Mutter der Reue. Unſinnige Leidenſchaft ernie⸗ „drigt den Menſchen, den ſie beherrſcht.“
Wahrhaftig, antwortete Bertrand, der Herr Pfarrer zu Acheres hatte vollkommen recht; Sie wuͤrden wie ein Engel predigen!—„Ich gebe zu, „daß ich eben nicht ſehr launig ſeyn mag, aber wir „naͤhern uns Paris, und der ſchluͤpfrige Boden die⸗ „ſer Stadt, die betaͤubenden Zerſtreuungen fordern „von ſelbſt auf, ernſthafte Gegenſtaͤnde leicht zu ver⸗ „geſſen.“— Ach, lieber Freund, Paris wird mich nichts vergeſſen laſſen!—
Da ſind wir an der Barriere!„Legen wir hier „den Herrn Martin und Bertrand und So⸗ „phie ab und geben uns uns ſelbſt wieder zuruͤck.“
— Werden wir ſo gluͤcklicher ſeyn?—„Ich
„weiß es nicht, Paula, ich halte aber fuͤr gut, den „Ring feſt zu halten, den das Gluͤck und die Vor⸗


