Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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„Meine Pferde waͤren alſo wieder gefunden? „Ich werde indeſſen dieſen Fund doppelt bezah⸗ „len muͤſſen. Denken wir nicht weiter daran. Wovon habt Ihr aber ſo lange gelebt?“— Von der Gnade Gottes.—„Ach, Ihr habt gefaſtet, arme „Teufel.“— Ei, wo denken Herr Martin hin, gefaſtet! Gefaſtet ſeit 4 Tagen, wie waͤr denn das möglich?—„Wo und wie offenbarte ſich denn die „Gnade Gottes?“— An der Thuͤr einer Meierei. Wir bettelten um Brod, und erhielten es, und manchmal ein wenig Speck dazu.—„Ein ſcho⸗ „nes Handwerk! Ja, die Noth will, daß der „Wenſch eſſe, und wenn er nichts hat, ſo iſt er „gezwungen, zu betteln, oder zu ſtehlen.— Wol⸗ len wir nicht weiter fahren? fluſterte Sophie leiſe.—„Nur noch eine Minute.“— Fort, fort, rief Bertrand, hier Bonifaz, nimm zwei Louis, und Du, Suſette, ebenfalls; macht, was Ihr wollt. Der Himmel lohn es, der liebe Gott bezahl es wieder!

Das Engelsgeſicht der lieben Sophie erhei⸗ terte ſich, denn man befand ſich endlich auf der Straße nach Paris. Auch Bertrand war vergnügt; denn er ſah das Laͤcheln ſeiner geliebten Tochter. Herr Martin dachte uͤber die Verſchiedenheit der Geſichtszuͤge, der Organe und der geiſtigen Fä⸗