Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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iſt, welches ihren jungfraͤulichen Wangen entſtrah⸗ let. Herr Martin nimmt indeſſen ein Kleid und eine Haube fuͤr nichts anders, als was beide in der That ſind.

Auch er iſt fruͤh auf. Er hat freilich weder ein geſticktes Kleid, noch Orden angelegt, eben dieſe Dinge haben ihn ja auch hier nicht beliebt gemacht. Bonifaz hat von ihm eine Schachtel bekommen, wo⸗ rinnen ein herrlicher Strauß fuͤr die Braut, weiße Handſchuhe fur ſie und fuͤr die Familie Cognard enthalten ſind. Herr Martin befahl dem Bonifaz⸗ dieſe Schachtel der Jungfrau des heutigen Tages zu uͤberreichen.

Tags vorher war man uͤbereingekommen, ſich um 9 Uhr zu verſammeln, und die alte Thurmuhr kuͤndigte dieſe Stunde des Vergnuͤgens an. Herr von Polmont in uniform und Schärpe, Herr Martin in einfachem grauen Frak und ſchwarzen unterkleidern, Bertrand wie am erſten Jaͤnner gekleidet, und Sophie mit ihren achtzehn Jahren geſchmuͤckt, traten aus dem Schloſſe und begaben ſich zu Cognard.

Die Gaͤſte ſammeln ſich von allen Seiten und Herr Martin beobachtete einen Herrn in ganz ſchwarzem Kleide und gepuderten Haaren. Er hatte

nur zwei Worte mit der rechthabenden Miene ge⸗