Sie gelangt zur Hofpforte und laͤntet.— Vin⸗
eent öffnet.— Der Korb fiel zur Erde; Vincent tritt vier Schritt zuruͤck, beide ſtarren ſich an, rei⸗ ben ſich die Augen, naͤhern ſich— nein, es iſt kein Traum, ſie werden roth, und Freude und Entzuͤcken laͤßt ſie keine Worte finden.
Roſalie bemerkt, daß ihr Schrank liegen bleibt und will doch ſehen, was der Tiſchler eigentlich be⸗ ginnt. Sie lieht auch, und erraͤth alles auf den erſten Blick.—„Mein liebes Kind, ſagte ſie zu „Pelagie, ich heirathe morgen und habe heute „keine Zeit zu verlieren, Du kannſt mit Deiner „Liebe noch huͤbſch warten, geh⸗ und halte mir den
„Tiſchler nicht von der Arheit ab, verſtehſt Du?“
Pelagie war ein wenig betroffen, verlor aber nicht den Kopf.— Ich will niemand abhalten und habe nur gusgerichtet, was Herr Martin mir be⸗ fohlen hat, verſtehen Sie?—„Woher kennſt Du „Herrn Martin?“— Ich bin in ſeinem Dienſt.— „Seit wann denn?“— Seit geſtern.—„und ge⸗ „ſtern hat er dieſem jungen Manne Geld geſchickt,
um ſich Handwerkszeug zu kaufen.“— Wer? ruft
Pelagie, Herr Martin?— Er hat ſich gar nicht einmal unterzeichnet, antwortet freudig Vincent, ich wohlte es gar nicht glauben, und Herr Maigret mußte mich erſt helehren, daß die Banknote gut
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