Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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zuwarten⸗ gnaͤdiger Herr.So geh zu Du⸗ bourg, ſage ihm, daß Du mir bereits angehoͤrſt. Nein.Warum nicht?Weil ich Su⸗ ſetten angehdre.So, ſo, alſo Suſette be⸗ ſiehlt Dir? Nein.Wer denn? Ich vefehle mir ſelbſt.Du willſt alſo weder Bedienter noch Kutſcher ſchn, und auch mit mir nicht nach Paris fahren? Ei warum nicht? wenn Suſette mit faͤhrt.Was willſt Du aber mit ihr unterweges anfangen. Wir plaudern zuſammen, was der liebe Gott will, ich gebe ihr eins auf die Achſel, ſie ſtoßt mich tuͤchtig mit dem Fuß, he⸗ be he! da vergeht die Zeit.

Dieſer Kerl hat alſo eine Suſette, in die er verliebt iſt, und aller Wahrſcheinlichkeit nach, ein regelrechtes Seitenſtuͤck zu ihm iſt. Das beweiſt, daß die Liebe ein Beduͤrfniß der Natur iſt, und uberall in jedem Weſen ihre Wurzel ſchlaͤgt und vorwaͤrts treibt. Verfeinerte Gefuͤhle und Geſin⸗ nungen ſind dem Herzen, was dem Körper ein ele⸗ gantes Kleid iſt. Es birgt die Rauhheit der For⸗ men, der Menſch iſt aber immer darunter.

Ich werde einen Bauer nehmen, um meinen Wagen zuruͤck zu fuͤhren. Große Dummheit kann eben ſo gefaͤhrlich werden, als große Verſchlagen⸗