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„zuwirken, dem zu Folge Obinski und ſeine Toch⸗ „ter in Berlin durch den ruſſiſchen Geſandten feſt⸗ „genommen, und nach Siberien transportirt wer⸗ „den ſollten. Er bat den Graſen, ſo ſchnell wie „möglich zu fliehen, that ihm aber auch zugleich „die Gefahr dar, die er liefe, wenn er ſeine Toch⸗ „ter mit ſich naͤhme, indem ſeine Flucht doch ruch⸗ „har werden wuͤrde. Er, Bolesko, ſey im Ge⸗ „gentheil gar nicht verdaͤchtig, er ſolle ihm ein „paar Zeilen an ſeine Tochter geben, und einen „Ort beſtimmen, wo er ſein Kind zu treffen wuͤn⸗ „ſche, und wo alle drei außer Gefahr ſeyn koͤnnten. „Der Graf gab den Brief, Bolesko eilte, das Fraͤu⸗ „lein nach Dresden zu fuͤhren, wo der Vater ſie „treffen wuͤrde, ſobald er etwas beſtimmtes uͤber ihr „Schickſal erfuͤhre.“
„Ich konnte mich nicht laͤnger halten und er⸗ „goß mich in Verwuͤnſchungen uͤber Bolesko. „Alſo nach Sachſen verſpricht er das arme Kind „zu fuͤhren, man muß ſie von der entgegengeſetzten „Seite ſuchen; Bolesko iſt ein Spitzbube, und „Obinski kennt alſo ſo wenig die Menſchen, daß er „glauben kann, ein ſolcher Boͤſewicht wuͤrde nur „einen Augenblick anſtehen, einen eintraͤglichen Po⸗ „ſten zu verlaſſen, um ſich eines Verbannten anzu⸗ „nehmen? Dieſe Leichtglaͤubigkeit zeigt von ſeiner


