Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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„Freundes.— Herr von Polmont, Sie haben

oͤfters falſche Muͤnze geſehen?—„Ja, Herr „Martin, leider oft genug.“— Ihnen gleicht die alltagliche Freundſchaft.—„Sie ſagen „mir keine Schmeichelei.“— Niemals.—„ch „ſtand im Begriff, Sie zu einem Mittagsmahle ein⸗ „zuladen, das die Freundſchaft anbietet; ver⸗ „wandeln wir den Namen in Erkenntlichkeit.“ — Das haͤngt von der Stunde ab— vier Uhr; es iſt Zeit, um zur Schlafenszeit in Pontoiſe einzutreffen, und ich bin ein Mann nach der Uhr.—

Die Tafel war bereitet, man aß, anfaͤnglich ſtill, wie das gewohnlich der Fall iſt. Herr von Polmont dachte des Vorgefallnen und brannte vor Neugierde, das Nähere uͤber ſeinen Gaſt zu er⸗ fahren.

Herr Martin ſah ihn durch.„Sie wollen „mir eine Menge Fragen vorlegen, Herr Maire—

hab ich recht? Nun, ich heiße Martin, wie Sie

„wiſſen, bin ein ehrlicher Mann und lebe ganz

„ohne Geſchaͤft. Was liegt Ihnen daran, den Stand

„meines Vaters zu wiſſen, ob er ein Edelmann „oder Landmann geweſen, und ob ich tauſend oder „hundert tauſend Franken Einkuͤnfte habe? Mehr „mag ich nicht ſagen.“— Sie ſind freilich ſehr