Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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hang dieſes Abentheuers iſt ſehr einfach Ich bin ſehr begierig, die Moglichkeit zu erfahren, wie man in ſo kurzer Zeit die Koͤpfe des ganzen Dorfs auf dieſe Art in Aufruhr bringen kann.Wiſſen Sie nicht, daß es ein Leichtes iſt, die Menſchen al⸗ les glauben zu machen, wenn es einem bereits ge⸗ lungen iſt, ihrer Einbildungskraft einen gewiſſen Stoß zu geben? Sie bleiben bei ihrer Meinung und die geſunde Vernunft hat keine Macht mehr.

Indem ich aus dem Wagen ſteige, las ich auf dem Schild des Hauſes: Dubourg, Gaſthaus um muthigen Hahne, und Dubvurg ver⸗ wundert ſich, daß ich ſeinen Namen weiß. Sein Aeußeres iſt frei, offen, friſch, lebhaft und er kann begreifen, daß dieſe Lebendigkeit die Frucht einer orgloſen Munterkeit ſeyn muß. Seine Frau iſt jung, es iſt zu vermuthen, daß ſie nicht langer als zwei Jahr verheirathet ſind, folglich nur ein Kind haben konnen. Die Windeln, die ich im Hofe

aͤngen ſahe, buͤrgen fuͤr die Exiſtenz dieſes Kin⸗

des. Ein freilich etwas abgetragenes Chorhemde beweißt mir, daß Dubourg Vorſaͤnger im Kirch⸗ ſpiel ſeyn muß. Seine Stimme iſt voll und rund⸗

er ſingt alſo Baß, da man, um auf einem Dorfe gut

zn ſingen, aus vollem Halſe ſchreien muß, ſo iſt es begreiflich, daß die Kirchenfenſter beben muͤſ⸗