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—„Ohne Zweifel.“—„In dieſem gegenwärtigen Falle alſo iſt die Liſt verdammenswerth.“—„Ohne Zweifel!“ —„Und was ſollen wir nun beginnen?“—„Alles, was wir thun konnten, iſt geſchehen; das Buch iſt weggenom⸗ men, und ſie werden es ſicherlich nicht zurückverlangen.“
„Sie ſind erfinderiſch.“—„Das iſt ganz natürlich, weil ſie ſich lieben.“—„Sie werden irgend eine Entſchä⸗ digung dafür zu finden ſuchen.“—„Sie lieben ſich.“— „Sie werden eine Entſchädigung auch wirklich finden.“— „Sie lieben ſich.“—„Man wird alſo einen Theil des Tages damit zubringen müſſen, ſie zu überwachen?“— „Das iſt der Beruf der Väter und Mütter.“—„Du be⸗ ſitzeſt eine unverwüſtliche Ruhe!“—„Wozu ſollte ich mich auch ereifern?“—„Ach, wäreſt Du der Vater des jungen Mädchens, Du würdeſt anders denken.“—„Wohl möglich.“ Ich kehrte ihm den Rücken zu.
Sie ſehen einander an und ſcheinen erſtaunt zu ſein; ſie werden wahrſcheinlich ſich zu ſprechen verſuchen, um
ſich ein Geheimniß zu erklären, welches ihnen wahrſchein⸗ lich unbegreiflich ſcheint: Heloiſe konnte doch unmöglich von ſelbſt weggekommen ſein, uns hielten ſie nicht für Die, welche ſie gefunden haben, weil wir nicht mit ihnen davon ſprachen. Ah! Antoinette ſchleicht wieder um die Futterraufe herum; ſie bückt ſich, erhebt ſich wieder, ſtampft ungeduldig mit dem Fuße; ſie iſt voll von Wuth und Aerger, kommt aber trotzdem ſingend zurück: der kleine Schlaukopf!. Anton löſt ſie ab; er kehrt die Krippe um und ſtreut das Futter, das ſich darin befindet,


