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des guten Pfarrers ward nun freudeſtrahlend, denn es waren ihm zwei Bekehrungen zugleich gelungen.
Er ſprach das ego vos conjungo, welches von Einigen ſo ſehr herbeigeſehnt, von Anderen ſo ſehr gefürchtet wird, aus und feierte dann das heilige Meßopfer, dem wir in der tiefſten Sammlung beiwohnten.
Andrs und ich luden den guten Pfarrer ein, mit ſeiner Gegenwart das Hochzeitsmahl zu beehren; wir baten ihn, ſich nicht an die Aermlichkeit einer Hütte zu ſtoßen, in der Alles nur im beſcheidenſten Maßſtabe zu finden iſt.„Ich muß überall hingehen,“ ſagte er zu uns, „wenn meine Pfarrkinder in Noth und Elend ſind; warum ſollte ich da nicht auch die Freude theilen wollen, welche dieſe Hütte verſchönern ſoll?“
Ende des dritten Bandes.


