Teil eines Werkes 
16. bis 18. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 3. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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der heiligen Ligue ſich wie Räuber benommen haben. Sie find unwürdig, einer ſo gerechten Sache zu dienen, und ich will ein auffallendes Exempel an ihnen ſtatuiren, wenn wir nach Paris zurückgekehrt ſein werden. Zetzt,

meine Herren, wollen wir uns nach dem für die Wahl be⸗

ſtimmten Orte begeben.

Wir traten in das Stadthaus ein, die Wähler began⸗ nen ſchon ſich daſelbſt zu verſammeln. Der Capitän ſtellte ſeine Soldaten auf allen Zugängen auf; dann trat er in

den Saal mit einem Ausdrucke von Würde, welcher nichts

Linkiſches an ſich hatte.Meine Herren, Sie lispeln Einer dem Andern die Frage ins Ohr, warum ich heute an Krücken gehe, ich, der doch geſtern gerade Beine hatte. Als ich eine ziemlich finſtere und ſteile Treppe bei Herrn de la Tour hinaufſtieg, habe ich mir eine Verrenkung zugezogen, das

iſt Alles. Laſſen Sie uns jetzt zu unſerem Geſchäfte ſchrei⸗ ten. Er nahm einen Lehnſtuhl, und der Stimmenſammler

ſetzte ſich an ſein Pult.

Die Mehrzahl der Wähler konnte weder leſen noch

ſchreiben. Man hatte dieſem Uebelſtande dadurch abgehol⸗

fen, daß man eine große Anzahl von kleinen Kugeln hatte machen laſſen, von welchen auf jeder ein Buchſtabe des Alphabetes eingegraben ſtand. Jeder der Wähler näherte

ſich dem Stimmenſammler, ſagte ihm den Namen des Be⸗

werbers, welchen er wählen wollte, ins Ohr und erhielt

demgemäß ſeine Kugel. Ich rechnete feſt darauf, gewählt zu werden. Aber bei

Eröffnung der Stimmurne fand es ſich, daß Richour zehn