Teil eines Werkes 
16. bis 18. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 3. Band (1846) Der Spion
Entstehung
Einzelbild herunterladen

überall güt ſchlafen; aber ich halte Etwas auf gutes Eſſen und guten Wein. Laſſen Sie uns vor Allem Ihre Speiſe⸗ kammer beſichtigen... O, ol es ſcheint, daß Sie ſehr gut leben, Herr de la Tour, ich werde mich bei Ihnen ſehr wohl befinden.. Teufel, haben Sie da eine hübſche Köchin!... und er verſetzte Clara fünf bis ſechs Küſſe auf die Wan⸗ gen, und wohin er ſie ſonſt erreichen konnte.Herr Capi⸗ tän, dieſes Frauenzimmer iſt meine Gattin! rief André. So gratulire ich Ihnen dazu, mein Freund! und er umarmte Clara mit neuer Lebhaftigkeit; ihr Zopf fiel ihr auf den Nacken, und ihr hohes Leibchen von den Schultern herab:das iſt Nichts, hat gar Richts zu bedeuten, meine Schönſte. Schnell, Hand an's Werk! Dieſe Kalbskeule an den Spieß, dieſe friſchen Schweinscotelettes auf den Roſt, dieſen Karpfen auf den Herd, und dann wollen wir morgen weiter ſehen. Ich hoffe, mein lieber la Tour, daß Sie und Ihre Frau Gemahlin mir die Ehre erweiſen werden, mit mir zu Abend zu eſſen. Sie ſehen, daß ich ohne viele Um⸗ ſtände mit Ihnen umgehe, aber ich bin hier, um die Frei⸗ heit der Wahlen zu beſchützen, und morgen laſſe ich Sie zum Deputirten ernennen. O, dachte ich mir, wenn ich es nicht auf die Ehre abgeſehen hätte, einer der Vertreter des franzöſiſchen Volkes zu werden, ſo würde ich Dich ſchon längſt zur Thüre hinausgeworfen haben, oder Du hätteſt ein paar Gänge mit mir ſtoßen müſſen.

Unter Anderem, Freund la Tour, Herr von Maine⸗ ville hat mir geſagt, daß Sie eine ſehr ſchöne Frau haben; ich will hingehen, ihr meine Aufwartung zu machen, wäh⸗