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ihre Gemeinden regieren. Das wird vielleicht mit der Zeit noch kommen. Und ſo geſchehe es.
„Gut,“ dachte ich,„ich werde der erſte Gutsbeſitzer ſein, welcher ſeinen Rechten entſagt hat. Das wird mich bei dem Volke beliebt machen. Ich werde den Pfarrer einige Male zu Tiſche bitten; ich glaube, daß er ſchon mein Freund iſt, und dann werde ich erſt recht aus ihm machen können, was mir beliebt. Der Herzog von Guiſe zwingt den König wieder zum zweiten Male die General⸗ ſtaaten zu Blois zu verſammeln; ich ſehe keinen Grund, warum ich nicht auch zum Abgeordneten für dieſelben ge⸗ wählt werden ſollte. Der Herzog wird dieſe Verſamm⸗ lung aus ſeinen Anhängern zuſammenſetzen. Ich habe ihm Dienſte erwieſen, welche ihn an meine Ergebenheit glauben machen können, und ſomit wird er meiner Er⸗ wählung keine Hinderniſſe in den Weg legen. Gut! ich werde Deputirter werden. Unterdeſſen wollen wir jagen.
„André, gehe nach Paris. Kaufe daſelbſt Alles, was zu einem beſcheidenen Jagdzuge gehört. Wir wollen uns zuſammen unterhalten.“—„Mein Herr, ich ſage es Ihnen im Voraus, daß ich nur mit geſchloſſenen Augen ſchießen werde.“—„Nun wohl, ſo wirſt Du Nichts tref⸗ fen.“—„Vielleicht eben ſo wenig wie Sie mit Ihren of⸗ fenen Augen.“—„Wir werden uns zuſammen einüben. Der Menſch thut Das immer gut, was er feſt entſchloſſen iſt, gut zu thun. Ebenſo werde ich auch Deputirter bei den Generalſtaaten werden.“—„Sie, mein Herr?“— 6 mein Herr, ich ſelbſt.“—„Und was werden Sie dabei


