Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 2. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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unzerſtörbaren Ernſt; das war Alles, was die Höflichkeit von ihr forderte.

Wie ſollte man auch nicht in der ſchlechteſten Laune ſein. Es war Ein Uhr, und das Mittagsbrot war um zwölf Uhr aufgetragen worden. Alles war kalt. Man nur, indem man Geſichter dazu ſchnitt, und das macht ein Mahl eben auch um Richts fröhlicher. André ſchlug ſich vor die Stirne, um ein Mittel zu erfinnen, das Geſpräch zu beleben; aber ſeine Bemühungen waren fruchtlos. Sogar Madame Richour ſelbſt hörte auf zu lachen; und man verließ den Tiſch beinahe in eben demſelben Zuſtande, in welchem man ſich dazu geſetzt hatte.

Es iſt für eine Hausfrau entſetzlich, ihr Mittagsmahl verdorben zu ſehen. Colombe, ſonſt immer ſo liebenswür⸗ dig und ſo mittheilſam, ging jetzt, ohne einen beſtimmten Zweck, auf und ab. Ich ging von Madame zu Herrn Richoux, und ich wußte nicht, was ich ihnen ſagen ſollte. Ich dachte immer nur an meine armen Krebſe. Unſere Gäſte irrten dahin und dorthin. Ich glaube, daß der Abend ihnen eben ſo lang erſchien, als uns. Ich hütete mich wohl, ſie zum Abendeſſen zurückzuhalten.

Sie nahmen von uns, ſo wie ſich der Tag zu Ende neigte, Abſchied. Madame Richvur dankte uns, laut lachend, für die Annehmlichkeiten, welche wir ihnen ver⸗ ſchafft hätten, und ſie verließen uns, wahrſcheinlich ebenſo froh darüber, ſich frei zu ſehen, als wir froh waren, ſie los zu ſein.

Mein Freund, ſagte Colombe zu mir,das nennt

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