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mich hingeriſſen hatte. Wir erkannten in demſelben deut⸗ lich ein Werk des böſen Feindes.
Endlich theilte mir Herr Richvur mit, daß der Prinz von Conds ſoeben zu Saint⸗Jean d'Angely vergiftet worden und geſtorben ſei. Die Stimme des Volkes klagte Charlotte de la Trémouille, ſeine Gattin, dieſer That an.
Meine Bruſt hob ſich freudig bei dem Gedanken an den Tod dieſes zweiten Hauptes der Hugenotten, und ich ſegnete im Geiſte die Hand, welche der wahren Religion dieſen Dienſt erwieſen hatte.
Der kleine Junge kam herbeigeſprungen, um ſeinen Vater davon zu benachrichtigen, daß das Abendeſſen auf⸗ getragen ſei; Herr Richvur lud uns herzlich ein, es mit ihm zu theilen. Wir nahmen ſeinen Vorſchlag an, aber nur unter der ausdrücklichen Bedingung, daß er mit ſeiner ganzen Familie den nächfifolgenden Tag in Latour zu⸗ bringen müſſe.
Wir unterhielten uns bei Tiſche weitläufig über die Ereigniſſe, welche Herr Richoux mir mitgetheilt hatte. Er behauptete, daß ſie die Vorboten einer entſetzlichen Reihen⸗ folge von Unglück ſeien. Ich meinerſeits zog aus dem Tode des Prinzen von Condé ein gewiſſes Vorzeichen des Triumphes der guten Sache. Colombe unterdrückte ein Gähnen, Madame Richour lachte über Alles, und zuweilen ſogar über Nichts. Ihre beiden Töchter ſagten nicht Ein Wort und hatten vielleicht auch nicht Einen Gedanken⸗ Der kleine Junge, welcher ſich ſchon ſatt gegeſſen hatte,


