ten aber auch ſehr viel auf ein engelhaftes Geſicht, welches eine ſchöne Stimme noch mehr hervorhebt, beſonders wenn man letztere ſo in ſeiner Gewalt hat, wie Madame de la Moucherie.“—„La Moucherie, dieſer Spitzname iſt eine Erfindung des Marſchalls, und ich nehme wieder meinen ehrlichen Namen an.“—„Meiner Treu, mein Herr, ich kenne keinen andern Namen an Ihnen.“—„Du ſollſt mich Mouchy nennen; das iſt der Name meines Vaters und der meiner Ahnen.“—„Nun, meinetwegen!“
„Wir werden alſo hauptſächlich unſere Nachforſchun⸗ gen auf die Nonnenklöſter richten müſſen.“—„Ja, mein Herr, und wir werden morgen damit beginnen; es iſt ſpät, und ich bitte Sie um die Erlaubniß zu Bette zu gehen, und ich lade Sie ein, ein Gleiches zu thun und zu ſchlafen, wenn Sie es können.“
Schlafen! der Schlaf flieht die Unglücklichen. Am andern Morgen war ich mit Tagesanbruch angekleidet, und es ſchien mir, als ob die ganze Welt es ſo wie ich ſein müßte. Ich trat in das Zimmer André's ein; ich näherte mich ſeinem Bette, er ſchlief feſt.„O!“ dachte ich,„ich bedarf ſeiner in einer Stadt nicht, welche ich in einer Vier⸗ telſtunde durchgangen haben werde. Er möge denn ruhen, weil er nun einmal ſo glücklich iſt, es thun zu können.“
Ungeachtet der Richtigkeit der Bemerkungen, die er mir geſtern Abend mitgetheilt hatte, beſchloß ich doch Richts zu verſäumen. Einige Arbeiter begannen eben ihre Buden zu öffnen, und ich fragte ſie um die Wohnung des Präfi⸗ denten; ich klopfte und läutete an ſeiner Thüre in einer


