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wiederfinden.“—„Die Hoffnung lebt wieder in meinem Herzen auf.“—„Aber laſſen Sie uns das Glück fröhlich aufſuchen. Ein Auge, welches ſich in Thränen badet, ftreift dicht an demſelben vorüber, weil es daſſelbe nichtbemerken kann; ein Auge, welches lächelt, ſieht Alles, erfaßt Alles. Die Fröhlichkeit feſſelt die Hoffnung, und hoffen heißt ja ſchon genießen.“
André hatte ſich meiner Einbildungskraft bemächtigt; ich befand mich mit Colombe auf dem glücklichen Planeten, wo man nur lebt um ſich zu lieben: wir vermehrten die Anzahl ſeiner glücklichen Bewohner, und wir theilten ihre einfachen und rührenden Freuden.„Aber, André, warum dieſe Falten und dieſe Blumenkränze; ich kann mich nicht an den Gedanken gewöhnen, Colombe einſt ihre Friſche und ihre Reize verlieren zu ſehen. Laß uns das verführe⸗ riſche Bild, welches Du meinem Herzen zeigteſt, vollkom⸗ men machen; ich will, daß man auf Deinem Planeten an das Ende ſeiner Laufbahn gelange, ohne eine von den Un⸗
annehmlichkeiten des Alters gekannt zu haben.“—„O,
meiner Treu, mein Herr, das heißt aber doch auch gar zu viel verlangen! Bald werden Sie gar wollen, daß man in jener Welt nicht ſterbe.“—„André, man müßte ſich dort auch ſo wohl befinden.“ Während wir ſo ſprachen, oder vielmehr faſelten, zogen wir in Saint⸗Junien ein.


