Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 2. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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Ich konnte mein Herz und meinen Kopf nicht mehr länger bemeiſtern. Ich ſprang auf ein Pferd, entſchloſſen, dem Zorn des Marſchalls Trotz zu bieten, und ſchlug in geſtrecktem Carriere den Weg nach Biron ein.

Ich bemerkte ſehr bald einen Reiter; ein Wagen folgte ihm unmittelbar nach, und ich ſpornte mein Pferd heftiger als jemals; ich erkannte André.

Die Fröhlichkeit war der Grundton ſeines Charakters, und doch drückte ſein Antlitz in dieſem Augenblicke eine tiefe Traurigkeit aus. Ich hielt bei ihm gar nicht an, ſon⸗ dern ritt zu dem Wagen der Frau Marſchallin. Ich ſah in demſelben dieſe Dame mit Clara und Felicitas ſitzen. Colombe, rief ich,Colombe!Ich weiß nicht, was aus ihr geworden iſt.

Der Donner tödtet, vernichtet, zermalmt; dieſer furchtbare Schlag aber raubte mir das Leben nicht. André war ſchon von ſeinem Pferde geſtiegen. Er fing mich in ſeinen Armen auf, und trug mich in die Kutſche der Frau Baronin. Dieſe ſprach lange Zeit zu mir, ich hörte aber nichts von Dem, was ſie mir ſagte. Ich litt entſetzlich, und konnte doch nicht ſterben.

André wußte Nichts von dem Abenteuer mit Clotilden und er führte die Kutſche vor das Thor des Hauſes, welches Ihre Herrlichkeiten bewohnten; die Frau Baronin ihre Frauen ſtiegen daſelbſt aus; ich ſah Nichts mehr

avon.

Ich erwachte aus einer Art von todähnlichem Schlafe, und ich fand mich in der Wohnung, welche mir der Haus⸗