Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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mitleidig die morſchen überbleibſel zu den längſt gefällten Theilen geſellt.

Nur Ein Punkt iſt, außer ihren Kindern, auf der Welt, der ihr lebhafte Theilnahme einflößt, Conſtantins Schickſal. Sie hat vor zwey Tagen durch den König einen Brief von ihm erhalten. Er iſt Auguſtus. Als er an der Galliſchen Küſte an⸗ kam, fand er ſeinen Vater ſchwer krank, und im Begriffe, ſich nach Britannien bringen zu laſſen. Kaum in Eboracum angelangt, ſtarb er in den Armen ſeines Sohnes. Die Legionen ſtanden kei⸗ nen Augenblick an, zwiſchen dem würdigen Sohn ihres geliebten Kaiſers, und irgend einem Frem⸗ den, den ihnen Galerius aufdringen würde, zu wählen, und riefen ihn einmüthig zum Auguſtus und Imperator aus 27). Dieß alles meldete ihr Conſtantin mit der Genauigkeit und dem edlen Zu⸗ trauen eines Freundes, und in dem Ton eines Man⸗ nes, dem ein doppelter Verluſt für dieſen Angen⸗ blick den Glanz des Purpurs verdüſtert, und ihn für nichts als den Schmerz um Vater und Freund empfänglich gemacht hat. Theophania ergriff dieſe Nachrichten mit Wärme, ja ich kann ſagen, mit Heftigkeit. Sie brach in Thränen aus, faltete die Hände, und ſchlug den leuchtenden Blick zum Him⸗ mel. O mein Agathokles! rief ſie dann mit leb⸗