Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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einigen, hob Agathokles an, und ſah dem ſtrengen Greiſe freundlich in's Geſicht. So eiſern iſt ſeine Bruſt doch nicht, daß ihn eine ſo reine menſchliche Freude nicht gerührt hätte. Ihr verdient euer Glück, ſagte er, indem er nach einigem Bedenken näher trat, denn ihr ſeyd gut und fromm; und wenn ihr's denn in der Ehe zu finden glaubt— der Herr hat den Eheſtand auch eingeſetzt, und Chriſtus ihn ge⸗ heiligt— ſo werdet denn Mann und Frauzich will euch trauen. Agathokles ſchüttelte ihm die Hand; ich küßte ſie ihm mit kindlicher Rührung. Soſtren⸗ ge er es mit mir gemeint hatte, ſo war er doch der Schöpfer meines Glücks geworden. Er mußte ſelbſt lächeln, als ich es ihm vorerzählte; aber dieß Lä⸗ cheln verſchwand bald vor dem gewohnten Ernſt. Er faßte Agathokles Hand.„Dein Blut wallt ſie⸗ beriſch, Du bedarfſt der Ruhe; Theophania geht mit mir.“ Er ergriff mich beym Arm. Nimmer⸗ mehr! rief Agathokles mit einer Heftigkeit, die ich ihm kaum zugetraut hätte: Sie iſt mein, meine Braut; ſie bleibt bey mir.« Er richtete ſich ſchnell auf, und zog mich mit Gewalt zurück; denn ge⸗ wohnt, Heliodorn zu gehorchen, hatte ich mich be⸗ reits ein paar Schritte entfernt. Heliodor ſah uns finſter an; dann ſchleuderte er meine Hand hin. Nun, ſo treibt eure Abgötterey fort! rief er entrü⸗ 4*