Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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ungefähr entſchlüpfte mir ſeine leichte Bemerkung⸗ von der Art wie die vorige, über Gott, Vorſicht, Schickſal. Er nahm das ſehr ernſt auf, und verwies mir den ſträflichen Leichtſinn,(ſo wagte er es, meine Denkart zu nennen) mit dem ich die wich⸗ tigſte Sache des Menſchen behandelte. Ich fragte ihn lachend, ob er etwas davon wiſſe, ob irgend ein Menſch ſeit Deucalions Zeiten etwas Gewiſſes darüber habe erfahren, ergrübeln, ſchließen können? Das mußte er verneinend beantworten. Aber er ver⸗ wies mich an den Glauben, als das Theuerſte, was der Menſch beſitze, das einzige, was ihn über den Staub erhebe, und ihm Kraft gebe, alles, was ihm als einem ſinnlichen Weſen werth iſt, ſein ir⸗ diſches Wohlſeyn, und endlich ſelbſt die letzte Be⸗ dingung dieſes Wohlſeyns, ſein Leben, aufzugeben, um das Höchſte, Größte zu erringen. Und was iſt denn dieß ſo geprieſene Höchſte, Größte? fragte ich lächelnd in einem wohl zu leichten Tone; denn ich wollte unſerm Geſpräch eine fröhlichere Wendung geben.

Er ſah mich ſtreng und forſchend an, dann legte er ſeine Hand auf mein Herz: Und ſollte dieß gute Herz durch den Umgang mit der Welt ſo erkaltet worden ſeyn, daß es die Antwort auf dieſe Frage nicht in allen ſeinen Tiefen wiederhallen hören ſoll⸗