Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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von den Vätern übernimmt, und, durch ihr Bey⸗ ſpiel beſtätigt, den Enkeln hinterläßt. Wie weiſe iſt es nun, daß dieſe warme Anhänglichkeit und Vor⸗ liebe für das Kind unſers Fleißes, unſerer Aufopfe⸗ rungen, uns für die vergangene Mühe entſchädigt, zu künftiger ſpornt, und oft, recht oft unſern einzi⸗ gen und doch genügenden Lohn ausmacht. Agathokles iſt mir ſehr werth geworden durch die ſchöne Handlung, die ihm dieſe Wunden zuzog, und beynahe das Leben gekoſtet hätte, durch ſeinen jetzigen Zuſtand, und durch die Thorheit, die ich um ſeinetwillen begangen habe. Noch mehr, ich laufe vielleicht einige Gefahr, wenn ich meine Beſuche fortſetze; denn ich merke ſeit geſtern, daß mir je⸗ mand nachſchleicht, und mich beobachtet. Phädo hat es ebenfalls bemerkt. Wer es iſt, kann ich nicht er⸗ rathen. Von meinem Vater kommt es nicht; denn der würde offen mit mir zu Werke gehen. Ich kann Verdruß bekommen; auf jeden Fall wird die Ge⸗ ſchichte, wenn ſie bekannt würde, mich den Nachre⸗ den und Verleumdungen der Stadt ausſetzen. Hier⸗ an liegt mir wenig; ich verachte das Geklatſch in Nikomedien, wie ich es in Rom verachtet habe, und gehe meinen Gang nach meiner überzeugung, ohne mich darum zu kümmern, was einfältige Weiber, denen dasſelbe zu thun, was ſie verläſtern, nur Geiſt