Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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5 Stimme. Es war ein Traum! ſetzte er tiefſinnig und mit einem ſchlechtverborgenen Seufzer hinzu: Aber es war ein lieblicher Traum!

Ich ſah, daß ihn das Reden erſchöpfte, und kürzte meinen Beſuch ab. Er dankte mir ſehr in⸗ nig für meine unausſprechliche Güte, wie er es nannte; ich verſprach, ihn den folgenden Tag wie⸗ der zu ſehen, wenn es mir möglich wäre. Er drück⸗ te mir die Handz ſchon wollte ich mich entfernen, als ſein Arzt, ein chriſtlicher Prieſter, herein trat. Mir waren die Züge dieſes Mannes bekannt, ich ſah ihn genauer an. Stelle Dir mein Erſtaunen vor. Es war der Alte von Synthium, der Vater ijener Byzantiniſchen Witwe, der geheimnißvollen Theophania. Mir ward ganz ſonderbar zu Muthe bey dieſer Entdeckung. Iſt er hier, ſo iſt auch wohl ſeine Tochter nicht weit vielleicht als Witwe ei⸗ nes Chriſten hier im Hauſe und erfährt es Aga⸗ thokles? Ich war beſonnen genug, nichts von meiner Verwunderung zu äußern, und froh, daß der Alte mich nicht erkannte, eilte ich eben nicht ſehr, dem Kranken meine Entdeckung mitzutheilen. Wer weiß, wie viel oder wenig Beſuche ich noch in dem Witwenhanſe machen werde! Indeſſen be⸗ ſchäftigt das Verhältniß eben, weil es verwickelt und ſeltſam iſt, meinen Geiſt und meine Einbil⸗