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nern. Mitleid mit Agathokles unglück, Wunſch, ſeinen Kummer zu erkeichtern, und ein bitteres Ge⸗ fühl des gewaltigen Abſtandes zwiſchen jener Zeit in Rom und dieſem kalten Wiederſehen wechſeln unaufhörlich in mir. Was wird hieraus entſtehen2 Welche Haltung wird mir das gegen ihn geben? Du, meine theure Freundinn, könnteſt hierin mir den weſentlichſten Dienſt leiſten. Du ſiehſt Aga⸗ thokles ſo oft, er vertraut Dir, das weiß ich; Du wirſt ungefähr wiſſen, wie er von mir denkt. Schreibe mir doch, was er von mir ſpricht, und beſonders in welchem Ton! Daraus läßt ſich viel ſchließen, und ein fein fühlendes Weib iſt im Stan⸗ de, aus der Art, wie ein Mann von einer Andern ſpricht, zu errathen, was er für dieſe empfindet. Hierauf verlaſſe ich mich vollkommen, und erwar⸗ te Deine Nachricht mit Ungeduld. Leb wohl!


