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nen Sitz verlegte, beherrſchte. Bald darauf fand er nöthig, noch zwey Mitregenten zu erwählen. Maxi⸗ mian geſellte ſich den Conſtantius Chlorus als Cäſar zu, und Diocletian nahm den Galerius in dieſer Würde zu ſich. Beyde Cäſarn ſtanden zu ihren Au⸗ guſten in dem Verhältniß von Söhnen zu ihren Vä⸗ tern; auch mußten beyde ſich von ihren vorigen Ge⸗ mahlinnen trennen. Maximian gab dem Conſtantius ſeine Tochter zur Ehe, und Diocletian vermählte dem Galerius die ſeinige, Valeria.
Dieſe vier Beherrſcher theilten ſich in den wei⸗ ten Umfang des Römiſchen Reichs. Conſtantius be⸗ ſaß Gallien, Spanien, Brittannien, Galerius die ufer der Donau und bie Flüyriſchen Provinzen, Maximian Italien und einen Theil von Afrika, Diocletian ſelbſt, Agypten, Thrazien und die Aſiatiſchen Pro⸗ vinzen. Jeder dieſer vier Monarchen war unumſchränkt in ſeinem Bezirke; aber ihr vereinigtes Anſehen er⸗ ſtreckte ſich über die ganze Monarchie.
Man ſehe Gibbons Geſchichte des Verfalls des Römiſchen Reiches aten Theil, woraus überhaupt faſt alle geſchichtlichen Rotizen und Züge in dieſem Buche genommen ſind.
3) In Bajä, einer der reizendſten Gegenden von Italien, auf dem Wege zwiſchen Rom und Reapel, hatten die meiſten Römiſchen Großen ihre Landhäu⸗ ſer, die ſie Villa nannten.
4) Seneca de consolatione.
6) Seneca de Providentia.
6) So hieß der Hrt des Hauſes, in welchem die Frauen abgeſondert wohnten.


