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¹) De. Saturnalien waren eines der glänzend⸗ ſten und allgemeinſten Feſte in Rom, beynahe das, was jetzt der Carneval iſt, und wurden im Decem⸗ ber gefeyert. Zum Andenken des goldenen Zeitalters, unter Saturns Herrſchaft, ſchien alles während je⸗ ner Tage in den Zuſtand urſprünglicher Gleichheit zurückzutreten; die Selaven aßen mit ihren Gebie⸗ thern, und aller unterſchied der Stände hörte auf. 2) Zu der Zeit, in welcher dieſer Roman ſpielt, hatte Rom bereits aufgehört, der Sitz der Römiſchen Kaiſer zu ſeyn. Diocletian, der ſich aus dem Scla⸗ venſtande zur Würde eines der vornehmſten Officie⸗ re, zum Befehlshaber der k. Leibwache, und nach dem Tode des Kaiſers Rumerianus auf den Thron desſelben geſchwungen hatte, hatte ſich in ſeinem ehemahligen Waffengenoſſen und Landsmann, Ma⸗ rimian, einen Gefährten der Regierung erwählt, und das Römiſche Reich ſo zwiſchen ihm und ſich ge⸗ theilt, daß Maximian die Abendländer von Mailand 3 aus, wo er reſidirte, Dioeletian hingegen den ößtli⸗ chen Theil des Reichs in Rikomedien, wohin er ſei⸗


