zuſammenſchlagen? Muß er ſie nicht über erz gehen laſſen, wenn er ſeinen Zweck erreichen will? Und dann endlich! Was kann Serranus von mir fordern, das ich nicht bereit wäre, ihm im⸗ merfort ſo zu leiſten, wie bisher? Sein Hauswe⸗ ſen will ich mit pünktlicher Treue beſorgen, ſeine Selaven und Selavinnen zur Arbeit anhalten, auf die Wirthſchaft, auf ſeinen Nutzen ſehen, wo und wie ich's vermag. Mehr fordert er nicht, mehr be⸗ darf er nicht. Liebe hat er nie verlangt, ich nie ge⸗ geben, ihm nie geben könntu. Worin wäre er alſo verkürzt? Ich verletze keine Pflicht gegen ihn, und bin ſicher, üie eine zu verletzen; denn dafür, daß ein Umgang mit Tiridates in den Schranken der Tugend bleiben ſoll, bürgt mir meine Denkart. Ubrigens glaube nicht, daß ich ſo tief herabſinken würde, ihn zu betriegen! Die Reiſe nach Bajä war weder mein Vorwand, noch mein Plan. Sie war ſein Wunſch; er erſuchte mich darum, weil die Anweſenheit Eines von uns jetzt ſchlechterdings auf der Villa nothwendig war, und er ſich nicht entſchließen konnte, Nom während der Saturna⸗ lien zu verlaſſen. Er ſchickte mich, ich gehe gern denn Tiridates hält ſich ſeiner Geſchäfte wegen in Puteoli auf. Ich mache mir kein Verdienſt aus dieſer Reiſe, ich will nicht, daß Serranus ſe da⸗
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