Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Gelegenheit mich über die erſte Veranlaſſung. und Entſtehung des Buches überhaupt zu er⸗ klären, und dadurch den Standpunct anzuge⸗ ben, von welchem aus ich es betrachtet und be⸗ 5 urtheilt wünſchte. 3 Vor ungeführ ſieben oder acht Jahren ich Gibbons vortreffliche Geſchichte vom Verfall des Römiſchen Reichs. So ſehr ich allen übrigen Eigenſchaften des Verfaſ⸗ ſers, als Geſchichtſchreibers und geiſtreichen verſtändigen Brurtheilers Gerechtigkeit wider⸗ fahren laſſe/ und hierin mit der ganzen Welt übereinſtimme, die über den Werth dieſes Bu⸗ ches durch ungetheilten Beyfall längſt entſchie⸗ den hat, ſo war doch etwas in demſelben, was en Darſtellungsart hervorzu⸗ 1

mir aus der ganz

gehen ſchien, und mein Gefühl verletzre. Dieß iſt eine, mir wenigſtens ſichtbare, Parteylich⸗ keit gegen das Chriſtenthum, welchem Gibbon, wie ich zu bemerken glaubte, einen großen und nicht beglückenden Antheil an den PVeränderun⸗ gen und umwälzungen jener Zeiten beymaß.. Er erzählt ſelbſt in ſeiner Lebensgeſchichte pie bekannte Anecdote von der erſten Petanlaſ⸗