Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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ſo ungluͤcklich, daß wir nichts Heiligeres zu thun hbet als ihr ſchweres Loos zu erleichtern!

Ferdinand hat einen himmliſchen Plan für unſer künftiges Leben entworfen. Die Gegend hier herum gefällt ihm ſo ſehr, und es war ſchon ſo lange ſein Wunſch, auf dem Lande zu leben⸗ daß er begierig dieſe Gelegenheit ergriffen hat, die ſich ihm jetzt darbiethet, dieſes Projekt ſo⸗ gleich auszuführen. Mein Schwager, der vor vier Tagen zurückgekommen iſt, um unſere Freude zu theilen und zu erhöhen, hatte längſt gewünſcht, noch einen Compagnon zu haben, der ihm die Laſt ſeiner Geſchäfte, die er nicht mehr allein be⸗ ſtreiten kann, zum Theil abnähmè, und der zu⸗ gleich durch eigenes Vermögen ſich ſelbſt, und den Schwager in Stand ſetzte, den Eiſenhandel und noch verſchiedene andere Geſchäfte, die der Schwäger ſehr glücklich macht, im Großen zu

treiben. Beydes findet er nun an Blum. Dieſer iſt ganz entſchloſſen, alles übrige aufzugeben, und ſich mit Friedberg zu aſſoeiiren. Durch einen

glücklichen Zufall iſt ein beträchtlicher Freyhof, eine Viertelſtunde von hier, zu verkaufen. Dort wollen wir wohnen, und in dieſer paradieſiſchen

Gegend, im Schooße der Natur, im Arme der