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Den 17. Vormittags. ch habe ein Paar Stunden geruht, und will
nun die Geſchichte dieſer unſeligen Tage enden.
Vorgeſtern am Tage des Balls erwachte ich ziem⸗ lich ſpät, weil ich nur ſpät eingeſchlafen war, und die Zeit bis zum Abend verging mit Putzen und Zurüſtungen zum Piquenique ſo geſchäftig und ſo ſchnell, daß ich dadurch zerſtreut und gehindert wurde, den unangenehmen Gedanken nachzuhän⸗ gen, die bey jedem Augenblick von Muße ſich ge⸗ waltſam in meiner Seele drängten. Wir fuhren endlich auf den Saal, und Frau von Schöndorf empfing die Geſellſchaft, die ſich zu verſammeln anfing. Der bunte Wechſel zahlloſer, glänzender Geſtalten, die Pracht und Mannigfaltigkeit der Anzüge, das Geräuſch, die Muſik, der Schim⸗ mer von mehr als hundert Lichtern, die Eleganz des Tanzſaales und der Nebenzimmer, die ge⸗ ſchmackvolle Einrichtung, alles das umfing meine Sinne mit einer Art von Zauber, der mich zu⸗ gleich berauſchte, und ergetzte. Es war der erſte große Ball, den ich je geſehen hatte. Ich war überraſcht, zerſtreut und vergnügt, jedes trübe Bild, jede peinliche Spannung ſchwand aus mei⸗ nem angenehm bewegten Gemüthe, ich genoß, ohne Rückblick auf die Vergangenheit und ohne


