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ſie ette daß ſie mir nicht zu Füßen ſiel, um mir knieend zu danken. Ach Ludwig! Ich war ſelig in dieſem Augenblicke, Trotz alles deſſen, was noch auf meinem Herzen lag. Ich hatte ja ſechs, wo nicht glückliche, doch ruhige Menſchen gemacht, und der dumpfen Verzweiflung eines edlen Weibes gewehrt. Sie rief nun, Trotz meines Abhaltens, ihre Kinder, und machte ihnen meinen Entſchluß bekannt. Die Kleinen umringten mich, ſie küßten weinend meine Hände, und verſprachen mich zu lieben, und mir zu gehorchen, wie ihrem guten Vater. Ich habe die Kinder immer geliebt; der Anblick zerriß mein Herz. Ich drückte die armen Kleinen an meine Bruſt, ich küßte ſie, ich verſprach ihnen mit thränenden Augen, auch ein guter Va⸗ ter zu ſeyn. Während dieſes erſchütternden Auf⸗ trittes trat der Arzt in's Zimmer, und ſagte uns, daß mein Bruder zu ſchlummern anfange, eine Wohlthat der Natur, die er ſeit mehreren Tagen gar nicht mehr genoſſen hatte. Er erwachte etwas geſtärkt, aber ohne noch ſprechen zu können. Ich brachte die Nacht bey ihm zu. Gegen Morgen ent⸗ ſchlummerte er wieder. Als er erwachte, fragte er ſogleich nach mir und ſeinem Weibe. Man hohlte mich; denn ich war, als ich ihn ſchlummern ſah, in mein Zimmer gegangen, um nach zwey ſchlaf⸗
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