Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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Schwaher abgerathen hatte, ſich fuͤr meinen Schwiegerſohn zu verwenden, erhielten wir die gewuͤnſchte Unterſtuͤtzung von der Regierung, und ſeinen Bemuhungen hatte ich es ſomit zu verdanken, daß ich endlich uͤber Desmares Ge⸗ ſchick wieder ruhig ſeyn konnte.

Auf die Nachricht von Deſodry's Hintritt eilten ſein Sohn, ſeine Tochter und deren Ge⸗ mahl ſogleich nach Paris, und hier hatte ich denn den neuen Schmerz zu ſehen, wie ſich die Hab⸗ ſucht an dem Grabe meines Freundes ſtritt, wie Schwager und Schwager, wie Bruder und Schweſter um das Mein und Dein ſich ver⸗ uneinigten, wie nur wenig daran fehlte, daß ein Prozeß zwiſchen den Kindern eines Vaters ent⸗ ſtand, und wie alle dreie ſich nicht ſchämten, das Andenken des gebliebenen Alfred dadurch zu beflecken, daß ſie einige, von Deſodry noch nicht fuͤr ihn bezahlte, wenig bedeutende Schulden, nicht berichtigten. In allen andern Punkten einander widerſprechend, waren ſie nur in dieſem einen einig; die Begierde nach des Vaters Gold