Bett!“ Er faltete die Haͤnde und ſein Auge blickte dankbar zu Gott empor; dann fuhr er fort: „Pauline, du treue Schweſter, wache uͤber das Wohl der Meinen. Ach haͤtt' ich Eurem Beiſpiele gefolgt! O mein Gott vergieb mir, und laß auch die Meinen mir vergeben.“— Er ſank jetzt ermattet zuruͤck; bald ergriff ihn das Fieber wiederz ſeine Sinne umne⸗ belten ſich, er konnte nur noch unzuſammenhän⸗ gende Worte hervorbringen. Als der Tag endlich anbrach, ſchlug er die Augen noch ein Mal aufz ſein Blick weilte einige Sekunden auf uns; muͤh⸗ ſam ſich erhebend, ſtammelte er:„o meine Freunde!“ dann fiel er wieder zuruͤck, ſein Geiſt war entflohen, ſeine Hand hielt die meine noch krampfhaft umfaßt.——
Noch denſelben Vormittag kam der Bevoll⸗ mäͤchtigte ſeines Schwiegerſohnes, gefolgt von einigen Gerichtsperſonen um alles zu verſiegeln. Er hatte den Tag vorher einen Brief von dem General erhalten und vollſtreckte nun deſſen Wil⸗ len. Das Schreiben enthielt die Worte:„Gleich nach Empfang dieſes, begeben Sie ſich in die


