Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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nicht mit der Beute von Andern bereichern, ich mag nicht hoher ſteigen, ich bin mit meinem Looſe zufrieden; oder, was meinen Sie, ſoll ich doch den Wuͤnſchen der Gräfin(damit meinte er Su⸗ ſettchen Pinſon) und meiner Goͤnner nachgeben? Deſodry hatte einen Augenblick nicht uͤbel Luſt, die Enthaltſamkeit ſeines Freundes zu ſeinem Vortheile zu benutzen, bald aber an Herrn Duͤ⸗ clairs gerunzelter Stirne ſehend, wie weit es dieſem mit ſeiner Beſcheidenheit Ernſt war, aͤnderte er ſchnell den Ton und beſchwor nun den genuͤgſamen Mann, ſeine ausgezeichneten Gaben dem Staate nicht in den wichtigſten Aemtern zu entziehen, und ſich, zum Beſten der ganzen Nation, aufzuopfern. Je weiter er ſprach, je heiterer wurde Duͤclair wieder.Nun, wenn Sie es durchaus ſo haben wollen, rief er aus,wohlan! ich ergebe mich. Aber das muͤſſen Sie mir verſprechen, ich mag reuiſſiren, wie ich will, Sie muͤſſen mir zur Seite bleiben. Ja, Sie müſſen mein rechter Arm ſeyn, mein Gehuͤlfe; wo fänd' ich einen ſicherern Freund. Doch jetzt iſt es vor allen Dingen noͤ⸗ chig, einige Schritte zu thun. Sie kennen den