Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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36 wies, die ihm unſer gnädigſter Souverain erzei⸗ gen wollte? haben Sie vergeſſen, daß ſein Sohn, ſein Schwiegerſohn, damals eben ſo handelten? Glauben Sie mir, der Kaiſer vergißt ſo etwas nicht, er hat ein unerbittliches Gedaͤchtniß. Ei, ei, da muͤßte man ein großer Thor ſeyn, ſich da⸗ mit zu befaſſen; ich rathe Ihnen daher als Freund, laſſen Sie die Sache gehen; die Leut⸗ chen werden ſich am Ende ſchon zu helfen wiſſen.

Deſodry wandte noch Einiges ein, da aber Herr Duͤclair fortfuhr, ihn zu warnen, ſo ward er zuletzt ſelbſt uͤberzeugt, daß Pflicht und Klugheit es erheiſchten, ſich weiter nicht um uns zu bekuͤm⸗ mern, und um uns nicht eine abſchlaͤgige Antwort zu ſenden, ſchrieb er lieber gar nicht.

In Folge der kleinen Verſchwörung konnte es nicht fehlen, daß mehrere bedeutende Poſten er⸗ ledigt wurden, Mehrere in Ungnade fielen. Glauben Sie wohl, ſprach Duͤclair zu mei⸗ nem Freunde,daß man mich ſeit ein Paar Ta⸗ gen von allen Seiten draͤngt, mich um dies und jenes zu bewerben? Aber nein! ich will mich