— 200—
*
ſodry, der ſeitdem er Baron! vwochnn, die Ge⸗
wohnheit angenommen hatte, unterwegens auf
ſeinen Reiſen ſo oft wie möglich anhalten zu laſſen
und nach irgend et vas ſich zu erkundigen, damit
der Jocquey Gelegenheit erhielt, fragen zu konnen:
„Was befehlen der Herr Baron,“— nach Paris. Bei Desmares eingetroffen, half ich ſo viel als ich
vermochte, in Meluͤn aber wieder angelangt, fand ich keine Nachricht von Deſodry und drei Vi vergingen und immer kam keine.
Voll von Eifer uns zu dienen, war ſein erſter Gang zu Duͤclair geweſen, den er diesmal bei vorzuglich guter Laune traf. Eh' er jedoch noch mit ſeinem Anliegen wegen uns vorruͤckte, hatte er, wie dies ſo haͤufig geſchieht, die Eingangs⸗ frage hingeworfen:„Was giebt's Neues?“ „Hm,“ erwiederte der Herr Graf,„was wird's geben? nichts! eine kleine Verſchwoͤrung.“ „Eine Verſchwörung? Mein Himmel! wot wie?“„Ach Sie wiſſen noch nicht? Freilich, Sie waren abweſend die Sache iſt nicht bedeutend, man ſpricht gar nicht mehr davon. Einige ultramontane Prieſter hatten ein Geſchicht⸗


