Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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Bei einem jener Ruͤckzuͤge, die unſere Ar⸗ meen ſtets eben ſo ehrten, wie ihre Siege, ward das Hauptquartier der Diviſion, bei welcher ich mich befand, nach Maſtricht verlegt. Ich hatte mein Quartier bei beaven Buͤrgersleuten bekommen, die zugleich eine Table d'Hotẽ hiel⸗ ten, an der ich mit mehreren Offizieren des Corps ſpeiſte. Eines Morgens ſtand ich eben im Begriff, mich zu meinen Kranken zu begeben, als mein Diener mir einen Soldateu meldete, der ein Billet in's Hospital verlangte. Ich ſah jetzt eine blaſſe, faſt nur noch in Lumpen ge⸗ huͤllte Figur eintreten; Himmel, es war mein Freund, der Bruder meiner Frau, mein Deſo⸗ dry! Schmerz und Freude beengten gleich ſtark mein Herz. Ich ſchloß ihn in meine Arme, ich druͤckte ihn an meine Bruſt. Jetzt erfuhr ich die Leiden, die Gefahren, die ihn be⸗ droht hatten. Er war krank und erſchoͤpft von Anſtrengungen; ſein Geld alle, ſeine Kraͤfte da⸗ hin. Seit Monaten hatte er keine Nachricht weder von Onkel Lecog, noch von ſonſt jemand erhalten können. Der unglüͤckliche hatte die