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Freunde in meiner neuen Laufbahn zu erwerbem Haͤtte die Sorge um die Meinigen, um Deſodry mich nicht gedruͤckt, ſo würde ich jetzt gluͤcklicher und ruhiger geweſen ſeyn, wie ſeit lange, denn mit Zufriedenheit ſah ich hier Ehre, Ordnung und ächte Freiheitsliebe ſtatt der Verwirrung, der Verbrechen und den Tollheiten um mich, die mich in der Heimath umgaben. 4 Aber welches zugleich ſchmerzliche und ge⸗
fährtiche und wieder wohlthatige Amt iſt das
eines Feldarztes! Ohne in den Reihen der Krieger zu ſtehen, theilt er ihre Gefahren, und ſehr oft muß er ſein Leben Preiß ſtellen, um einem Sterbenden noch einige Huͤlfe zu bringen. Dennoch war mir mein Beruf werth; welch einen reinen Genuß mußte es mir gewähren, wenn ich einen braven Landsmann erhalten, wenn ich einem armen, verwundeten Gefangenen ſeine Leiden erleichtern konnte! Der Feldarzt
erſcheint dann als rettender Engel, und welches
fuhlende Herz wird ſich nicht gluͤcklich preiſen, wenn es ſeinen Nebenmenſchen ſo in der Noth dienen kann, wie er es vermag,


