„ein Kaufmann.“„Hm“, entgegnete der An⸗
dere,„ich haͤtte darauf ſchwören wollen, daß es der Advokat Valentin aus Pont⸗l'Eveque ſey.“ „Ja“, begann ein Dritter, der dem Geſpraͤche zugehört hatte,„es giebt ſeltſame Aehnlichkeiten. Der Mann gleicht auf ein Haar dem Journa⸗ liſten Deſodry aus Paris, den ich mehrmals auf dem Kaffeehauſe im Palais⸗Egalite ſah.“— Mein Freund, dem keine Sylbe entgangen war, glaubte in Ohnmacht ſinken zu muͤſſen. Er ſtand unter einem Vorwande vom Eiſche auf, und ging in den Hof. Hier fand er einen Fuhrmann, den er durch einige Goldſtuͤcke dahin bewog, ihm ſeinen alten Huth und ſein blaues Ueberhemde zu geben; ſo verkleidet, eilte er zur Stadt hinaus, jenſeits welcher er in einem Gra⸗ ben verſteckt ſo lange wartete, bis der Fuhr⸗ mann mit ſeinem Wagen kam, neben welchem er dann als begleitender Knecht einige Fw ein⸗ herwandelte.
So, bald ſich an andere Reiſende ſchließend, bald als Bettler ſich durchſchleichend, bald nur des Nachts auf einſamen Feldwegen gehend und


