Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

1

nichts weniger, wie an Verfolgung dachten, und er ſich daher umſonſt geaͤngſtigt hatte. Das Geſpraͤch des jungen Pächters mit ſeiner Mut⸗ ter hatte ſich blos auf ſeine Verheirathung be⸗ zogen, der bisher noch einige Hinderniſſe in dem Wege ſtanden, die nun gehoben waren; daher ſeine Freude uͤber die gute Neuigkeit, daher ſeine Eile, den Maire und deſſen Schreiber zu be⸗ nachrichtigen; daher ſein Vorſatz, ſogleich den alten Brigadier zu holen, der den Brautfuͤhrer machen ſollte. Als Johann Moreau dies dem Wirthe erzahlte und dieſen nebſt ſeiner Frau einlud, auf ſeiner Hochzeit zu tanzen, da ath⸗ mete Deſodry von neuem auf und ſetzte ſeinen Wanderſtab mit neuem Muthe fort.

Den zweiten Tag befiel ihn ein noch grö⸗ ßerer Schreck. Er ſaß in dein Gaſthauſe einer kleinen Stadt an der Wirthstafel, als ein Frem⸗ der eintrat, der nach einigen Worten mit der Wirthin ſeine Blicke auf ihn warf, und nun die Frau bei Seite zog und fragte, wer der Wert da am Ende des Tiſches ſey?Es iſt der Citoyen Robert aus Liſieur, antwortete dieſe,