Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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und uͤbertriebenen Vorſchlagen vortuͤckten, von der vernuͤnftigeren Mehrzahl verlacht und zuruͤckgewieſen. So hatten die Einwohner von Pont⸗l' Eveque noch einen Theil ihrer alten Sitten und Lebensweiſe beibehalten, die freilich

zum öftern kleinſtaͤdtiſch und löcherlich, aber

doch immer noch beſſer, wie das tolle und zer⸗ fahrene Weſen, welches jetzt anderwaͤrts herrſchte, waren. Die jungen Leute ahmten ſo gut, wie es ihnen moͤglich war, die Geckenhaftigkeit der Stutzer in der Hauptſtadt nach, die Alten kanne⸗ gießerten bei'm Glaſe und ſpielten ihre Parthie, die Weiber theilten ihre Zeit zwiſchen Haus⸗ weſen, Coquetterie und Stadtklatſchereien. Da⸗ bei beſtrebte man ſich, literariſche Bildung blicken zu laſſen; man las, was nur ber Markt brachte, man huldigte den Kuͤnſten und mißhandelte auf einem Liebhabertheater privatim die Muſen faſt noch ärger, wie eine herumwandernde Truppe ſie oͤffentlich von Zeit zu Zeit mißhandelte.

Unter den ſchoͤnen Geiſtern des Ortes ſtand

der Sohn des Herrn Chavet oben an. Dichter

und Kuͤnſtler in der Einbildung denn er machte